Kälte gibt es nicht
Das klingt nach Wortklauberei, ist aber der Schlüssel zu allem: Man kann keine Kälte erzeugen. Man kann nur Wärme woandershin bringen.
Ein Kühlschrank macht sein Inneres nicht kalt, indem er Kälte hineinpumpt. Er nimmt die Wärme aus dem Inneren heraus und gibt sie hinten an die Küche ab. Deshalb ist es hinter dem Kühlschrank warm. Eine Klimaanlage macht genau dasselbe. Nur hängt bei ihr die Rückseite draußen an der Hauswand.
Eine Klimaanlage ist eine Wärmepumpe, also eine Maschine, die Wärme entgegen ihrer natürlichen Richtung befördert, von kalt nach warm, und dafür Strom braucht. Wärme fließt von selbst immer nur bergab, von warm nach kalt. Bergauf geht es nur mit einer Pumpe. Alles Weitere in diesem Beitrag folgt aus diesem einen Satz.
Der Kältekreislauf: der eine Trick, den alle Anlagen benutzen
Der Transporteur ist das Kältemittel, eine Flüssigkeit mit einer nützlichen Eigenschaft: Sie kocht schon bei sehr niedrigen Temperaturen. Wasser kocht bei 100 Grad. R32, das heute in fast allen neuen Raumklimageräten steckt, kocht bei normalem Luftdruck schon bei minus 51,7 Grad.
Und Kochen ist der Trick: Wenn etwas verdampft, nimmt es Wärme auf. Deshalb ist einem kalt, wenn man nass aus dem Wasser steigt: Das Wasser verdunstet und zieht dafür Wärme aus der Haut. Die Anlage macht das kontrolliert, im Kreis und in einem geschlossenen Rohr.
Verdampfer heißt: da wird es kalt. Verflüssiger heißt: da geht die Wärme raus. Wenn Sie sich sonst nichts merken, dann das. Alles Weitere folgt daraus.
Zur Sprache, weil sie in Ratgebern wild durcheinandergeht: Verdichter und Kompressor sind dasselbe. Verflüssiger und Kondensator sind dasselbe. Expansionsventil, Drosselventil und Drosselorgan sind dasselbe. Und Wärmetauscher ist kein eigenes Bauteil, sondern der Oberbegriff für Verdampfer und Verflüssiger; es ist derselbe Aufbau in zwei Rollen.
Warum etwas bei fünf Grad kocht
Hier liegt die eigentliche Verständnishürde, und keine der geprüften Ratgeberseiten räumt sie aus. „Verdampfen“ klingt nach 100 Grad. Im Innengerät passiert es bei etwa fünf Grad. Wie geht das zusammen?
Der Siedepunkt hängt vom Druck ab. Auf einem Berg kocht Wasser schon bei 90 Grad, im Schnellkochtopf erst bei 120. Bei Kältemitteln ist derselbe Effekt viel stärker ausgeprägt, und die Anlage nutzt ihn gezielt: Sie stellt über den Druck ein, bei welcher Temperatur das Kältemittel kochen soll.
Der Verdichter erzeugt den hohen Druck, das Expansionsventil baut ihn wieder ab. Mehr passiert nicht. Alles andere ist die Folge davon: Bei 9,5 bar ist es dem Kältemittel im Innengerät bei 20 Grad Raumluft viel zu warm, also kocht es und saugt dabei Wärme aus der vorbeiströmenden Luft. Bei 31 bar draußen ist es ihm bei 35 Grad Außenluft zu kalt, also kondensiert es und gibt die Wärme wieder ab.
Die Drücke sind der Dampfdrucktabelle für R32 von TEGA entnommen, berechnet mit REFPROP 10.0, und als Absolutdruck angegeben. Die Betriebstemperaturen stammen aus einer veröffentlichten Messreihe an einem Split-Gerät mit 2,6 Kilowatt: Bei 24 Grad Außenluft verdampfte das Kältemittel bei 6,95 Grad und verflüssigte sich bei 30,49 Grad, bei 38 Grad Außenluft waren es 10,76 und 40,36 Grad. Das sind Werte eines konkreten Geräts, keine Normwerte.
Wir runden im Text auf 5 und 50 Grad, weil sich das merken lässt. Gemessen wurden an einem realen Gerät 7 bis 11 Grad innen und 30 bis 40 Grad außen. Die Größenordnung stimmt, Ihr Gerät kann abweichen.
Warum es Außen und Inneneinheit gibt
Die vier Bauteile müssen an zwei verschiedenen Orten sitzen. Der Verdampfer muss dort sein, wo es kalt werden soll: im Zimmer. Der Verflüssiger muss dort sein, wo die Wärme hin darf: nach draußen.
Man könnte alles in eine Kiste bauen. Das macht man beim mobilen Klimagerät, und deshalb hängt daraus ein Schlauch zum Fenster: Die Wärme muss ja irgendwo hin. Meistens teilt man es aber auf zwei Kisten auf.
Diese beiden Kupferrohre sind auch der Grund, warum eine Split-Anlage kein Selbstbauprojekt ist. Wer sie verbindet und mit Kältemittel befüllt, braucht dafür einen Sachkundenachweis nach der F-Gase-Verordnung. Ein Monoblock ist das einzige Gerät dieser Art, das Sie selbst aufstellen dürfen. Er kommt werksbefüllt und geschlossen aus dem Karton.
Das Kältemittel kommt nie in den Raum. Die Inneneinheit bläst keine Luft von draußen herein und kein Kältemittel ins Zimmer. Sie saugt die vorhandene Raumluft an, führt sie am kalten Verdampfer vorbei und bläst sie zurück. Wie ein Föhn, nur andersrum.
Der Lamellenblock, den Sie hinter der Frontklappe sehen, ist dabei der Verdampfer: eng stehende Metallrippen mit dünnen Rohren dazwischen, damit möglichst viel Luft an möglichst viel kalter Fläche vorbeikommt.
Deshalb kommt durch eine Split-Klimaanlage auch praktisch keine frische Luft ins Zimmer. Sie wälzt um. Es gibt einzelne Geräte mit zusätzlicher Frischluftzufuhr, die sind aber die Ausnahme und meist ausdrücklich so beworben. Lüften müssen Sie trotzdem.
Wohin die Wärme verschwindet
Sie verschwindet nicht. Sie steht draußen vor dem Fenster.
Das ist der Grund, warum Städte im Sommer zusätzlich aufheizen, je mehr Klimaanlagen laufen. Jedes Gerät gibt draußen mehr Wärme ab, als es dem Raum entzieht. Die Differenz ist genau die Antriebsenergie des Verdichters.
Warum vier Kilowattstunden aus einer werden
Auf Datenblättern stehen zwei Abkürzungen. EER steht für die Effizienz im Kühlbetrieb, COP für die im Heizbetrieb. Beide sagen dasselbe: wie viele Kilowattstunden Wärme die Anlage bewegt, wenn sie eine Kilowattstunde Strom bekommt. Die Buchstaben SEER und SCOP bedeuten dieselben Größen, gerechnet über eine ganze Saison statt an einem einzelnen Messpunkt. Für das Wort Jahresarbeitszahl gilt dasselbe.
Werte von 4 oder 5 klingen für viele nach einem Trick, weil scheinbar mehr Energie herauskommt, als hineingeht. Das ist es nicht. Der Strom erzeugt die Wärme nicht, er transportiert sie nur. Stellen Sie sich eine Wasserpumpe vor, die Wasser bergauf befördert: Der Strom bezahlt das Heben, nicht das Wasser.
Beim Heizen heißt das: Eine Kilowattstunde Strom bringt vier Kilowattstunden Wärme ins Haus. Drei davon kamen aus der Außenluft, eine aus der Steckdose. Beim Kühlen ist die Blickrichtung anders: Eine Kilowattstunde Strom schafft vier Kilowattstunden Wärme aus dem Raum, und draußen kommen dann fünf an, weil der Strom selbst auch zu Wärme wird. Genau das zeigt die Bilanz weiter oben.
Je größer der Höhenunterschied, desto teurer das Pumpen. Im Sommer hebt die Anlage die Wärme von 22 Grad Raumluft auf etwa 45 Grad im Außengerät, also über 23 Grad Unterschied. Im Heizbetrieb bei minus sieben Grad draußen muss sie von minus sieben auf 40 Grad heben, also über 47 Grad. Das ist gut das Doppelte. Deshalb fällt die Arbeitszahl im Winter, und deshalb steht auf dem Etikett ein Jahreswert und nicht ein einzelner Messpunkt.
Was ein Inverter macht
Ältere Geräte kannten nur an und aus. Der Verdichter lief auf voller Leistung, bis die Wunschtemperatur erreicht war, dann schaltete er ab, und kurz darauf wieder an.
Ein Inverter regelt die Drehzahl des Verdichters stufenlos. Statt zwischen voller Leistung und Stillstand zu springen, läuft er dauerhaft auf der Leistung, die der Raum gerade braucht, oft weit unter der Nennleistung. Das ist sparsamer, leiser und hält die Temperatur gleichmäßiger.
Es erklärt auch, warum der SEER auf dem Etikett höher liegt als der EER: Der EER misst den Volllastpunkt, den ein Invertergerät fast nie fährt. Der SEER rechnet die Saison mit allen Teillastzuständen. Und es ist der Grund, warum ein zu groß gekauftes Gerät schlechter läuft als ein passendes: Unterhalb seiner Mindestdrehzahl kann auch ein Inverter nicht mehr herunterregeln und fängt wieder an zu takten.
Warum Wasser aus der Klimaanlage tropft
Das Innengerät ist kalt. Wenn feuchte Raumluft daran vorbeistreicht, fällt Wasser aus, genau wie an einem kalten Bierglas im Sommer. Dieses Wasser sammelt sich in einer Wanne und läuft über einen Schlauch ab.
Es ist Wasser aus Ihrer Raumluft, kein ausgelaufenes Kältemittel. An einem schwülen Tag kommen so mehrere Liter zusammen. Wer ein Auto mit Klimaanlage hat, kennt die Pfütze unter dem geparkten Wagen: derselbe Vorgang.
Nebenbei erklärt das, warum eine Klimaanlage die Luft trockener macht: Sie entfeuchtet immer mit, ob man will oder nicht. Und es erklärt, warum ein Verdunstungskühler mit nassem Tuch das genaue Gegenteil ist: Der befeuchtet den Raum und schafft keine Wärme nach draußen.
Und es erklärt, warum das Innengerät Pflege braucht. In der Kondensatwanne und am dauerfeuchten Lamellenblock siedelt sich sonst an, was in jeder anderen feuchten Ecke auch wächst. Daher der muffige Geruch beim Einschalten nach längerer Pause. Die Filter nehmen Sie selbst alle paar Wochen heraus und spülen sie ab. Wanne, Ablauf und Lamellen sind Sache eines Fachbetriebs. Was dabei Pflicht ist und was freiwillig, steht im Ratgeber Muss eine Klimaanlage gewartet werden?
Dieselbe Maschine kann auch heizen
Wenn eine Anlage Wärme von A nach B transportieren kann, kann sie das auch andersherum. Genau das macht ein Umschaltventil: Es dreht die Fließrichtung des Kältemittels um.
Aus dem Verdampfer im Zimmer wird dadurch ein Verflüssiger, der Wärme abgibt. Aus dem Verflüssiger draußen wird ein Verdampfer, der Wärme aus der kalten Außenluft holt. Und ja, auch bei minus zehn Grad steckt noch Wärme in der Luft; Wärme im physikalischen Sinne gibt es bis minus 273 Grad.
Im Heizbetrieb ist das Außengerät der kalte Teil. Weil es kälter ist als die Außenluft, setzt sich daran Reif ab, besonders bei feuchten Plusgraden. Deshalb dreht die Anlage den Kreislauf alle paar Stunden für wenige Minuten um: Das Außengerät wird kurz warm, das Eis fällt ab, es dampft sichtbar. In dieser Zeit heizt das Innengerät nicht. Das ist kein Defekt, sondern eingeplant. Die meisten Geräte arbeiten im Heizbetrieb bis etwa minus 15 Grad Außentemperatur; darunter sinkt die Leistung deutlich.
Monoblock, Split, Multisplit, VRF
Diese vier Wörter beschreiben keine vier Techniken, sondern eine Technik in vier Aufteilungen. VRF steht für variablen Kältemittelstrom: Jedes Innengerät bekommt über ein eigenes Ventil genau so viel Kältemittel, wie es gerade braucht. Damit kann ein Bürogebäude im Nordflügel heizen und im Südflügel kühlen, gleichzeitig, mit einer Anlage. Für ein Wohnhaus ist das eine Nummer zu groß.
Ein Monoblock mit einem Abluftschlauch bläst warme Raumluft nach draußen. Diese Luft muss irgendwo nachströmen, und sie kommt durch Fugen, Türspalten und das gekippte Fenster als heiße Außenluft zurück. Ein Teil der Kühlleistung ist damit sofort wieder weg. Das ist kein Gerätemangel, sondern die Bauart.
Sieben Irrtümer, die sich hartnäckig halten
- „Die Anlage erzeugt Kälte.“ Es gibt keine Kälte, nur mehr oder weniger Wärme. Die Anlage verschiebt sie.
- „Die kalte Luft kommt von draußen.“ Ein Splitgerät wälzt ausschließlich Raumluft um. Frischluft kommt keine herein.
- „Das Kältemittel wird in den Raum geblasen.“ Es bleibt im geschlossenen Kupferrohr. Deshalb ist eine Undichtigkeit auch nicht zu sehen oder zu hören. Die Anlage wird nur langsam schlechter.
- „Kältemittel muss man nachfüllen wie Motoröl.“ Nein. Es wird nicht verbraucht. Nachfüllen ist nur nach einer Leckage nötig, und die gehört repariert, nicht aufgefüllt.
- „Das Ventil macht die Kälte.“ Das Entspannen senkt Druck und Temperatur, aber die Wärme aus dem Raum wird erst im Verdampfer aufgenommen. Das Bild der eiskalten Spraydose führt hier in die Irre.
- „Kalte Luft sinkt, also gehört das Gerät nach unten.“ Genau deshalb hängt es oben: Von dort fällt die gekühlte Luft nach unten und verteilt sich im ganzen Raum. Umgekehrt bliebe die Kälte am Boden liegen.
- „Mehr Energie raus als rein ist unmöglich.“ Es kommt nicht mehr Energie heraus, es wird nur mehr Wärme bewegt, als Strom hineingeht. Der Rest kommt aus dem Raum oder aus der Außenluft.
Häufige Fragen
Sie erzeugt keine Kälte, sondern transportiert Wärme aus dem Raum nach draußen. Dafür läuft ein Kältemittel im Kreis durch vier Bauteile: Der Verdichter presst es zusammen und macht es heiß, im Verflüssiger draußen gibt es die Wärme ab, das Expansionsventil lässt den Druck ab, und im Verdampfer drinnen kocht es und saugt dabei Wärme aus der Raumluft. Wie ein Kühlschrank, dessen Rückseite aus dem Fenster hängt.
Nein. Physikalisch gibt es keine Kälte, sondern nur mehr oder weniger Wärme. Kälte ist Abwesenheit von Wärme. Eine Klimaanlage macht einen Raum kühler, indem sie ihm Wärme entzieht und diese draußen abgibt. Der beste Beweis ist der Kühlschrank mit offener Tür: Der Raum wird dadurch wärmer, nicht kühler, weil die Wärme im selben Raum bleibt und die Antriebsenergie obendrauf kommt.
Nein. Das Kältemittel läuft in einem geschlossenen Kupferrohr und verlässt es nie. Das Innengerät saugt die vorhandene Raumluft an, kühlt sie an einem kalten Lamellenblock ab und bläst sie zurück. Genau deshalb ist eine Undichtigkeit auch nicht sichtbar oder hörbar: Die Anlage wird einfach langsam schwächer.
Das ist Kondenswasser aus Ihrer Raumluft, kein Kältemittel. Am kalten Innengerät fällt Feuchtigkeit aus der Luft aus, genau wie an einem kalten Glas im Sommer. An schwülen Tagen kommen mehrere Liter zusammen. Normalerweise läuft das über einen Schlauch ab. Tropft es innen, ist der Ablauf verstopft oder falsch verlegt.
In aller Regel nein. Ein normales Splitgerät wälzt die vorhandene Raumluft um; Sie müssen trotzdem lüften. Es gibt einzelne Modelle mit zusätzlicher Frischluftzufuhr, die sind aber die Ausnahme und werden ausdrücklich damit beworben. Wer verlässlich Frischluft will, braucht eine Lüftungsanlage mit Außenluftanschluss, und das ist ein anderes Gerät.
Weil ein Umschaltventil die Fließrichtung des Kältemittels umkehrt. Dann gibt das Innengerät Wärme ab und das Außengerät holt sie aus der Außenluft. Technisch ist das eine Luft-Luft-Wärmepumpe, und unter diesem Namen taucht sie auch im Förderrecht auf. Auch bei Minusgraden steckt noch Wärme in der Luft, die sich nutzen lässt.
Aus einer Kilowattstunde Strom werden vier Kilowattstunden Wärme bewegt. Das ist kein Trick: Drei davon kommen aus der Umgebung, der Strom bezahlt nur den Transport. Wie bei einer Wasserpumpe, die Wasser bergauf befördert: Bezahlt wird das Heben, nicht das Wasser. Der COP sinkt, je größer der Temperaturunterschied ist, den die Anlage überwinden muss.
Er regelt die Drehzahl des Verdichters stufenlos, statt ihn nur an- und auszuschalten. Ein Gerät ohne Inverter läuft immer auf voller Leistung und schaltet dann ab. Ein Invertergerät läuft dauerhaft auf der Leistung, die gerade gebraucht wird. Das ist sparsamer, leiser und hält die Temperatur gleichmäßiger. Und es ist der Grund, warum ein zu groß gekauftes Gerät schlechter läuft als ein passend ausgelegtes.
Nein. Wer die Kupferleitungen verbindet und die Anlage mit Kältemittel befüllt, braucht einen Sachkundenachweis nach der F-Gase-Verordnung. Der Grund ist nicht Bürokratie, sondern das Kältemittel: Es ist ein Treibhausgas und darf nicht in die Atmosphäre gelangen. Selbst aufstellen dürfen Sie nur ein Monoblockgerät, das werksbefüllt und geschlossen geliefert wird.
Weil der Lamellenblock im Innengerät dauerhaft feucht ist. Dort und in der Kondensatwanne siedelt sich an, was in jeder feuchten Ecke wächst. Die Filter können Sie selbst herausnehmen und abspülen, das hilft in vielen Fällen schon. Wanne, Ablauf und Lamellen gehören einem Fachbetrieb. Wer die Anlage nach dem Kühlen kurz im Lüfter- oder Trockenmodus nachlaufen lässt, beugt vor.
Das Prinzip ist dasselbe, die Bauart nicht. Beim Monoblock stecken alle vier Bauteile in einem Gehäuse, und die Wärme geht durch einen Schlauch nach draußen. Dabei entsteht Unterdruck im Raum, und heiße Außenluft strömt durch Fugen nach. Ein Teil der Kühlleistung ist damit sofort wieder verloren. Ein Splitgerät hat dieses Problem nicht.
Als Nächstes: Wie groß muss die Anlage sein?
Wenn Sie wissen, was drin passiert, ist die nächste Frage, wie viel Leistung Ihr Raum braucht. Mit Rechner.
Zum RechnerStand: 24. August 2026 · Quellen: Dampfdrucktabelle R32 (TEGA, berechnet mit REFPROP 10.0), Sicherheitsdatenblätter Linde und Messer zu R32, Messreihe an einem Split-Gerät nach Mitrakusuma et al. 2022, Wikipedia zu Kompressionskältemaschine und Verdampfungsenthalpie. Die Betriebswerte sind Messwerte eines konkreten Geräts, keine Normwerte.
