Die kurze Antwort
Ja, unter drei Bedingungen. Die Tür zwischen den Räumen muss dauerhaft offen bleiben, auch nachts. Die Räume müssen auf derselben Ebene liegen und in Sichtlinie zum Gerät, also nicht um die Ecke. Und Sie müssen damit leben können, dass der Nebenraum mehrere Grad wärmer bleibt als der Raum, in dem das Gerät hängt.
Wer nachts eine geschlossene Schlafzimmertür hat, hat die Antwort damit schon. Das ist eine Frage der Luftführung: Eine Klimaanlage schiebt Luft im Kreis durch den Raum, in dem sie hängt. Was in den Nachbarraum gelangt, muss durch die Türöffnung. Dort entscheidet nicht die Leistung des Geräts, sondern die Geometrie.
Diese Frage beantwortet im deutschen Netz sonst niemand. Von acht geprüften kommerziellen Seiten drehen sechs schon im Titel oder in der Überschrift auf „Multisplit“ ab, also auf die Antwort „mehrere Innengeräte“. Die einzige Seite, die das Thema anfasst, schreibt, der Effekt sei „oft deutlich schwächer, als viele erwarten“, und enthält keinen einzigen Zahlenwert.
800 Kubikmeter gegen 40 Kubikmeter
Der Ausgangspunkt ist eine Zahl, die in jedem Datenblatt steht und die kaum jemand liest: der Luftvolumenstrom des Innengeräts. Ein Wandgerät der 3,5-Kilowatt-Klasse wälzt im Kühlbetrieb zwischen rund 300 Kubikmetern je Stunde im Flüsterbetrieb und rund 800 Kubikmetern je Stunde auf höchster Stufe um. Beim Daikin Perfera FTXM35A sind es 300 und 798, bei den Mitsubishi-Geräten der Reihe MSZ-AP 294 und 684.
Dem gegenüber steht der Weg in den Nachbarraum. Ist die Tür zu, bleibt der Spalt darunter. Die Lüftungstechnik rechnet für einen Spalt bis anderthalb Zentimeter Höhe an einer normalen Wohnungsinnentür mit bis zu 40 Kubikmetern je Stunde.
Eine eigene Gegenprobe bestätigt die Größenordnung: Ein Zentimeter Spalthöhe unter einer 90 Zentimeter breiten Tür ergibt 90 Quadratzentimeter Querschnitt; bei der in der Lüftungstechnik üblichen Obergrenze von 1,5 Metern je Sekunde sind das 49 Kubikmeter je Stunde. Auch das ist noch die günstigste denkbare Annahme.
Die Kenngröße, die kein Hersteller veröffentlicht
Die Fachzeitschrift KK DIE KÄLTE + Klimatechnik führt „Luftverteilung“ als einen von fünf typischen Planungsfehlern und empfiehlt, sich an zwei Herstellerangaben zu orientieren: „Wurfweite und Volumenstrom der Lüfter helfen dabei, den jeweiligen Raum richtig einzuschätzen.“ Der Volumenstrom steht in jedem Datenblatt. Die Wurfweite nicht.
In den beiden für diesen Beitrag geprüften Unterlagen für Wandgeräte (Daikin FTXM-A und Mitsubishi Electric MSZ-AP) ist keine Wurfweite in Metern angegeben. Der Fachmann soll also nach einer Kennzahl entscheiden, die der Hersteller für diese Bauform gar nicht veröffentlicht. Für Sie als Käufer heißt das: Aus dem Datenblatt lässt sich nicht ablesen, wie weit der Luftstrahl reicht. Wer es wissen will, muss messen. Dafür gibt es weiter unten den Türtest.
Warum kalte Luft nicht um die Ecke geht
Drei Dinge kommen zusammen, und jedes einzelne reicht schon aus, um die Sache zu verderben.
- Der Luftwurf ist gerichtet und endet im eigenen Raum. Das Gerät bläst quer durch seinen Raum und saugt dieselbe Luft oben wieder an. Das ist ein geschlossener Kreis, und er liegt vollständig innerhalb dieses einen Raums.
- Kalte Luft ist schwerer und bleibt unten. Zwischen 20 und 30 Grad unterscheidet sich die Dichte von Luft um gut drei Prozent. Der Unterschied reicht, um eine Schichtung aufzubauen, aber nicht, um sie über eine Türschwelle zu schieben.
- Ohne Rückweg strömt gar nichts. Das ist der eigentliche Punkt. Luft kann nur dann in den Nachbarraum nachströmen, wenn dort gleichzeitig dieselbe Menge zurückkann. Eine einzelne Öffnung ist kein Kreislauf.
Den besten Beleg für den dritten Punkt liefert ein Nutzer bei akkudoktor.net, der genau das Gegenteil versucht hat. Er baute Rohrlüfter in die Türstürze, um Luft mechanisch in die Nachbarräume zu schieben, also die Hinströmung zu verstärken. Ergebnis, wörtlich: Es habe „praktisch nichts gebracht“. Ein Deckenventilator, der die Luft im Raum umwälzt, statt sie in eine Richtung zu drücken, funktionierte dagegen. Der Bericht stammt aus dem Heizbetrieb; der Mechanismus ist derselbe, nur die Richtung des Auftriebs kehrt sich um.
Was die Physik zulässt, in einer einzigen Zahl
Der Antrieb für einen Luftaustausch durch eine offene Tür ist allein der Dichteunterschied zwischen den beiden Räumen. Er wächst mit der Höhe und ist auf halber Türhöhe null, an Ober- und Unterkante am größten. Die Rechnung dazu passt in zwei Zeilen: Δp = Δρ · g · h/2, mit Δρ = 0,0397 Kilogramm je Kubikmeter für 20 gegen 30 Grad, g = 9,81 m/s² und einer Türhöhe von zwei Metern. Das ergibt rund 0,4 Pascal, und zwar bei zehn Grad Unterschied, einem für zwei Räume einer Wohnung sehr großen Wert. Bei fünf Grad sind es rund 0,2 Pascal.
Diese Zahl bekommt ihren Sinn erst im Vergleich. Die Lüftungstechnik legt Überströmwege für vier bis acht Pascal aus. Der thermische Antrieb an einer offenen Zimmertür liegt also bei etwa einem Zehntel bis einem Zwanzigstel dessen, womit eine Lüftungsanlage arbeitet. Und das ist noch der günstige Fall der offenen Tür.
Was eine offene Tür wirklich kostet
Eine offene Zimmertür überträgt bei drei Grad Temperaturunterschied rund 550 bis 660 Watt. Dieselbe Tür geschlossen überträgt etwa 9 Watt. Aber „Verlust“ ist das falsche Wort. Sie verlieren keine Leistung, Sie kühlen einen zweiten Raum mit.
Das ist die Stelle, an der die ganze Branche schweigt. Käuffer, Klivatec und mein-eigenheim führen „offene Übergänge zu benachbarten Räumen“ ausdrücklich als Berechnungsfaktor auf ihrer Auslegungscheckliste. Keine dieser Seiten nennt dazu eine Zahl. Zwei von ihnen widersprechen sich sogar im eigenen Text: mein-eigenheim rät „Schließen Sie immer alle Fenster und Türen des Raums, den Sie klimatisieren wollen“, 1KOMMA5° schreibt „Grundsätzlich gilt daher: Türen und Fenster zu, wenn die Klimaanlage läuft“. Entweder ist die offene Tür ein einzurechnender Lastfall, dann braucht sie eine Zahl. Oder sie ist unerwünscht, dann gehört sie nicht auf die Checkliste.
Die Zahl lässt sich belegen, sie steht nur an einer unerwarteten Stelle. In der Kühlraumtechnik wird der Wärmeeintrag durch offene Türen seit fünfzig Jahren gerechnet. Die Gleichung von Gosney und Olama aus dem Jahr 1975 ist frei zugänglich in der Engineering Reference von EnergyPlus dokumentiert, der Gebäudesimulationssoftware des US-Energieministeriums. Wendet man sie auf ein deutsches Standardtürblatt von 86 mal 198,5 Zentimetern an, ergibt sich rund 127 Watt mal der Temperaturdifferenz hoch 1,5. Der ältere bauphysikalische Ansatz von Brown, Wilson und Solvason aus dem Jahr 1963 kommt auf 106 Watt mal derselben Potenz.
Und dann ist da noch der Forennutzer, der es einfach gemessen hat. Er las am Stromzähler ab: Bei geschlossener Tür zog seine Splitanlage 200 Watt, bei geöffneter 300 Watt. Bei einer Leistungszahl von etwa fünf entspricht der Mehrverbrauch einem Wärmestrom von rund 500 Watt durch die Tür, bei einer stabilen Differenz von drei Grad. In einem Nachtrag korrigierte er sich später selbst: Der Zusammenhang sei nicht linear, sondern folge der Potenz 1,5: 1 Kelvin ergebe 120 Watt, 3 Kelvin 620 Watt, 5 Kelvin 1.340 Watt. Drei völlig unabhängige Wege, eine Kurve.
Nebenbei löst sich ein Streit in den Foren auf: Ein Nutzer nennt „167 W pro Grad“, ein anderer 200 bis 300 Watt je Grad Temperaturunterschied. Beide haben recht. Weil der Zusammenhang mit der Potenz 1,5 wächst, hängt der Wert je Kelvin selbst von der Temperaturdifferenz ab. Bei drei Grad sind es rund 220, bei fünf Grad rund 284 Watt je Kelvin.
Und was kostet die geschlossene Tür?
Fast nichts. Eine übliche Röhrenspan-Zimmertür hat nach Herstellerangabe einen U-Wert von 1,7 Watt je Quadratmeter und Kelvin. Bei 1,71 Quadratmetern Türfläche macht das 2,9 Watt je Kelvin. Bei drei Grad Unterschied fließen also 8,7 Watt durch die geschlossene Tür.
Der Türtyp ändert daran wenig. Nach denselben Herstellerangaben liegt eine Wabentür bei 1,6, eine Vollspantür bei 2,0 und eine Wärmeschutztür bei 1,1 Watt je Quadratmeter und Kelvin. Zwischen der sparsamsten und der schlechtesten Zimmertür liegen bei drei Grad Unterschied rund fünf Watt. Die Herstellerwerte sind zudem unter Außenbedingungen gemessen; auf zwei Innenräume umgerechnet sinkt der Wert der Röhrenspantür auf rund 1,47. Der Abstand zur offenen Tür wird also eher größer.
Wie viel wärmer bleibt der Nebenraum?
Die Frage „wie viel Kühlleistung verliere ich pro Tür“ hat keine Antwort in Watt, und das ist kein Ausweichen, sondern der Kern der Sache. Der Wärmestrom durch die Tür ist keine Konstante. Er stellt sich so ein, dass er die Kühllast des Nachbarraums gerade deckt. Bezahlt wird deshalb nicht in Watt, sondern in Grad.
Umgekehrt gerechnet heißt das: Ein Nachbarraum von 20 Quadratmetern hat eine Kühllast von grob 1.200 bis 2.000 Watt. Damit dieser Wärmestrom durch eine einzelne Zimmertür passt, braucht es einen Unterschied von 4,5 bis 6,3 Kelvin. Bei einem kleinen Schlafzimmer von 12 Quadratmetern sind es 3,2 bis 4,5 Kelvin. Woher diese Last überhaupt kommt und warum die Fensterseite dabei die größte Rolle spielt, steht in einem eigenen Beitrag zur Wirkung der Fensterfläche. Die Faustzahl von 60 bis 100 Watt je Quadratmeter ist dabei nur ein grober Anhalt; warum die Faustformel oft danebenliegt, ist ein Thema für sich.
Was Nutzer tatsächlich messen, passt dazu. Im Kühlbetrieb berichtet ein Nutzer von einem 10 Quadratmeter großen Nachbarraum, der sich von 25 bis 26 Grad auf 24 Grad herunterkühlen ließ, also von ein bis zwei Grad Unterschied. Ein anderer regelte Schlaf- und Kinderzimmer auf 22 Grad und maß im nicht gekühlten Bad 24,5 Grad, im nicht gekühlten zweiten Kinderzimmer 23,5 Grad. Beide Fälle haben gemeinsam: kleine Nebenräume, offene Türen, geringe Last hinter der Tür.
Im Heizbetrieb, wo deutlich mehr gemessen wurde, sind die Werte größer. Ein Nutzer mit einer zentralen Anlage im Flur nennt zwei Grad Gefälle zu Küche und Bad, aber 6 bis 10 Grad zu zwei seitlich liegenden Wohnräumen. Der Mechanismus ist derselbe wie im Sommer, nur die Richtung des Auftriebs kehrt sich um. Deshalb stehen diese Werte hier ausdrücklich als Heizwerte und nicht als Kühlwerte getarnt.
Die einzige gefundene Angabe, die den Vorgang zeitlich beziffert, stammt aus dem KNX-User-Forum: fast drei Stunden Ventilator auf höchster Stufe, um einen anderen Raum um zwei Grad abzusenken, bei gleichzeitig stark unterkühltem Aufstellraum. Es geht also nicht darum, ob überhaupt etwas ankommt, sondern zu welchem Preis an Komfort im ersten Raum.
Die Nacht, der Raum, für den Sie eigentlich kaufen
Viele kaufen eine Klimaanlage wegen des Schlafzimmers. Und ausgerechnet dieser Raum hat nachts eine geschlossene Tür. Eine Nutzerin im Forum von energiesparhaus.at formuliert es knapp: „wenn die Türen zu sind, kühlt das den angrenzenden Raum so gut wie nicht“. Sie argumentiert weiter, dass eine zentrale Kühlung die Nachttemperaturen in den Schlafräumen nicht in den Griff bekommt.
Bemerkenswert daran: Kein einziges der geprüften kommerziellen Ergebnisse erwähnt diesen Fall, obwohl zwei davon, priwatt und Daikin, ihre Multisplit-Seiten mit einem Schlafzimmerfoto bebildern.
Der Türtest, bevor Sie Geld ausgeben
Die Frage lässt sich für die eigene Wohnung beantworten, bevor eine Anlage bestellt ist. Sie brauchen dafür zwei Thermometer, einen Ventilator und ein Blatt Küchenpapier. Der Test misst nicht die Kühlleistung. Er misst, ob die beiden Räume überhaupt Luft austauschen. Und genau daran scheitert die Sache.
Der wichtigste Teil ist das Blatt Papier. Bewegt es sich unten in die eine und oben in die andere Richtung, existiert der Kreislauf, um den es in diesem ganzen Beitrag geht. Bewegt es sich kaum, wird auch das beste Gerät den Nebenraum nicht bedienen.
Was hilft, und was nicht hilft
Es gibt eine Regel, die alle Nachrüstlösungen sortiert: Was nur in eine Richtung schiebt, hilft nicht. Was einen Kreis schließt, hilft.
- Tür offen lassen. Der beste Rückluftweg, den es gibt, und der einzige, der nichts kostet. Der Preis heißt Privatsphäre und Schallschutz, und nachts ist er für die meisten nicht bezahlbar.
- Deckenventilator im Aufstellraum. Wirkt, weil er die Luft im Raum umwälzt statt sie in eine Richtung zu schieben. Ein Nutzer beschreibt „bessere Durchmischung ohne zusätzliche Lautstärke“. Eine Nutzerangabe nennt für einen Deckenventilator rund 15.000 Kubikmeter je Stunde, also zwei Größenordnungen mehr als ein Türlüfter.
- Standventilator in der Türöffnung. Kaum Zusatznutzen, sobald die Luft im Raum ohnehin turbulent ist. Dazu Geräusch und ein Kabel im Weg.
- Rohrlüfter im Türsturz. Technisch die naheliegendste Lösung und im Praxistest wirkungslos. Er schiebt in eine Richtung und schafft keinen Rückweg. Kostet außerdem einen Wanddurchbruch.
- Türspalt unten plus Lüftungsgitter oben. Das ist die einzige der Nachrüstlösungen, die tatsächlich einen Kreislauf herstellt, und sie wurde im Forum genau dafür vorgeschlagen. Ein Messwert dazu liegt nicht vor.
Ein handelsübliches schallgedämmtes Türlüftungsgitter hat je nach Türstärke rund 57 Quadratzentimeter freien Querschnitt und trägt damit etwa 31 Kubikmeter je Stunde. Das ist messbar mehr als ein Türspalt und bleibt doch eine Größenordnung unter der offenen Tür.
Wann ein Gerät reicht, und was die Alternative kostet
Die häufigste Idee bei zwei oder mehr Räumen ist, das Gerät in den Flur zu hängen. Sie scheitert meistens, und zwar aus zwei Gründen: Der Flur ist der Raum, der zuerst und am stärksten unterkühlt, und er hat zugleich die längsten Wege zu allen anderen Räumen. Ein Nutzer im KNX-User-Forum bringt es auf ein Bild, das besser ist als jede Erklärung: „Man baut ja auch nicht einen großen Heizkörper im gesamten Haus ein, um selbiges komplett zu heizen…“
Genau an diesem Punkt streiten in einem Forenthread zwei Nutzer über dieselbe 95-Quadratmeter-Wohnung. Der eine hält wegen des sehr guten Energieausweiswerts von 21,34 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr ein einzelnes 2,5-Kilowatt-Gerät für ausreichend. Die andere hält vier Innengeräte für nötig. Beide haben recht, nur für verschiedene Fragen: Die erste Position spricht über die Leistung, und die Wohnung braucht tatsächlich wenig Kühlung. Die zweite spricht über die Verteilung, und die kommt nicht dort an, wo sie gebraucht wird.
Ein Gerät für zwei Räume ist deshalb dann eine gute Entscheidung, wenn vier Dinge zusammenkommen:
- Die Verbindung bleibt dauerhaft offen. Eine breite Öffnung, eine Schiebetür oder ein offener Grundriss sind deutlich besser als eine normale Zimmertür, weil der Wärmestrom mit der Breite der Öffnung wächst.
- Die Räume liegen auf einer Ebene und in Sichtlinie. Ein Geschossversatz ist beim Kühlen fast immer das Ende: Kalte Luft geht nach unten, nicht nach oben.
- Die Last hinter der Tür ist klein. Bad, Flur oder Abstellraum funktionieren, ein Wohnzimmer mit Südfenster nicht. Wer die Last senken will, erreicht mit außenliegendem Sonnenschutz mehr als mit zusätzlichen Kilowatt. Im Dachgeschoss gelten ohnehin andere Zahlen.
- Beide Räume dürfen dieselbe Temperatur haben. Mit einem Gerät gibt es genau eine Solltemperatur, und im Nebenraum wird sie ohnehin nicht erreicht.
Passt das nicht, bleibt die Alternative: ein Gerät je Raum, entweder als Multisplit mit einem gemeinsamen Außengerät oder als mehrere Einzelanlagen. Ein Nutzer im KNX-Forum sagt es in einem Satz: „Plan je ein Klimagerät dort ein, wo Du es kühl haben möchtest…“
Zu den Kosten liegen für diesen Beitrag keine eigenen Erhebungen vor. Der Anbieter priwatt nennt 3.500 bis 6.000 Euro für ein System mit zwei Innengeräten und 5.000 bis 8.500 Euro für drei, Bosch rund 1.500 Euro je zusätzlicher Inneneinheit. Diese Zahlen stehen auf den Ursprungsseiten ohne jede Quellenangabe. Es sind Anbieterschätzungen, keine erhobenen Marktpreise. Genannt sind sie nur, um die Größenordnung zu zeigen, um die es bei dieser Frage geht.
Häufige Fragen
Und wie groß muss das eine Gerät dann sein?
Die Kühllast für offen verbundene Räume wird auf die Summe gerechnet, nicht auf den Raum mit dem Gerät. Der Rechenweg, Schritt für Schritt.
Zur LeistungsberechnungStand: 25. August 2026 · Quellen: Daikin, Technische Daten Wandgerät FTXM-A, Dok. EEDDE24, 12/2024, und Produktdatenblatt Perfera FTXM35A · Mitsubishi Electric, Planungshandbuch MSZ-AP · EnergyPlus Engineering Reference 25.2, Abschnitt Refrigeration Door Mixing (Gosney/Olama 1975) · Brown, Wilson, Solvason, ASHRAE Transactions Nr. 1844, 1963 · Grauthoff Türengruppe, U-Werte von Innentüren · Türblattmaße nach DIN 18101 · SHKwissen, Überströmluftdurchlass · DIN 1946-6 und DIN 18017-3, zitiert nach dezentrale-lueftung.com und SHKwissen, Normtexte nicht selbst eingesehen · Kaut, Handbuch zur VDI-2078-Rechnung · Wikipedia, Luftdichte · Haustec und KK DIE KÄLTE + Klimatechnik, fünf Fehler bei der Planung von Multisplit-Anlagen · energie-lexikon.info · ms-beschlaege.de, Türlüftungsgitter 3070SD · Ratgeberseiten von kaeuffer.de, klivatec.de, mein-eigenheim.de, 1komma5.com, daikin.de, priwatt.de, bosch-homecomfort.com und klimaanlagen-guru.de · Forenbeiträge auf akkudoktor.net, energiesparhaus.at und knx-user-forum.de
